5 Fragen an … Adam Karpinski

… Trainer beim FC Polonia

Die erste Spielzeit für Adam Karpinski als Trainer bei FC Polonia neigt sich dem Ende zu und er konnte überzeugen und seine gesetzten Ziele weitesgehend erfüllen. Dabei hat er sich in den Verein integriert und arbeitet zusammen mit den Verantwortlichen an einigen Änderungen für die kommende Spielzeit. Nicht nur die Mannschaft soll verstärkt werden, demnächst sollen auch weitere Mannschaften den Spielbetrieb am Lichtenhorst aufnehmen. Auf’m Platz sprach mit Karpinski über die bevorstehenden Änderungen beim FC.

 

Auf’m Platz: „Was war euer Ziel für diese Saison und wie zufrieden bist du momentan mit dem Abschneiden?“

Karpinski: „Vom Verein war das Ziel gegeben nicht abzusteigen, ich wusste eigentlich das wir besser sind, aber bei uns sind die Feiertage das Problem, 90-Prozent der Spieler haben Familie in Polen und fahren dort sehr oft hin, über Ostern waren dann mal eben sieben Spieler weg, dass ist dann immer so eine Sache. Aber wir haben auch jetzt schon einen besseren Kader als zu Beginn und es werden noch welche dazu kommen außerdem werden wir einiges ändern im Verein.“

 

Auf’m Platz: „Du sprichst von Änderungen, was genau wird anders beim FC?“

Karpinski: „Wir wollen Stabilität rein bekommen und werden auch eine Alt-Herren Mannschaft melden, zudem sind wir dabei eine zweite Mannschaft auf die Beine zu stellen, die auch den Spielbetrieb aufnehmen soll. Bei uns ist jeder willkommen, man muss kein Pole sein, wir freuen uns über jeden egal ob es Spieler, Trainer oder Helfer sind. Auch welche, die lange nicht mehr gespielt haben und mal wieder Lust auf Fußball haben sind willkommen und dafür machen wir eine zweite Mannschaft auf. Wir suchen noch Spieler sowohl für die zweite Mannschaft, als auch für die Alt-Herren. Außerdem werden wir eine neue Homepage haben in der neuen Saison und bauen auch gerade einen Container auf, um etwas Eigenes zu haben auf der Platzanlage.“

 

Auf’m Platz: „Da Du offensichtlich in alle Pläne involviert bist, sieht alles danach aus, dass Du auch in der kommenden Saison der Trainer bleibst?“

Karpinski: „Ja ich und mein Bruder (Daniel Karpinski, d. Red.) bleiben bei Polonia ich werde mich auch mehr um das gesamte sportliche kümmern, und in die Rolle des sportlichen Leiters schlüpfen. Ich kümmere mich um Spieler und das sportliche bei allen Mannschaften.“

 

Auf’m Platz: „Wo wollt ihr in Zukunft hin mit dem Verein, was sind die Ziele?“

Karpinski: „Wir wollen ein normaler Verein werden. Es ist sehr wichtig für Polonia mit drei Mannschaften in die neue Saison zu starten und das erste Ziel ist Stabilität in der Kreisliga B reinzubekommen. Ich bin nicht nach Polonia gekommen, um jedes Jahr um den Abstieg zu spielen, das macht auch irgendwann kein Spaß, wir wollen zwischen Platz Drei und Sieben landen. Wir wollen hier was aufbauen und auch irgendwann Jugendmannschaften haben. Es ist schwierig für uns, weil wir keine eigene Platzanlage haben, sondern die von Ebel nutzen, ich war vorher beim Wuppertaler SV, da waren die Gegebenheiten einfach anders, aber Polonia ist ein guter Verein und wir wollen wachsen.“

 

Auf’m Platz: „Welche Faktoren sprechen für den Verein, womit wollt ihr von Euch überzeugen?“

Karpinski: „Wir sind hier wie eine Familie, jeder gehört dazu, egal ob er normaler Arbeiter ist, Student oder sonst was, wir sind eine große Familie. Der Zusammenhalt ist einfach groß hier, auch wenn welche auf der Bank sitzen ist keiner beleidigt oder sonst was, hier halten alle zusammen, die Stimmung ist einfach gut. Vom Feiern muss ich nicht reden, da sind wir schon gut dabei. Polonia hatte kein gutes Image und es wurde immer gesagt, da wird nur gesoffen, aber das stimmt nicht. Der Fußball steht im Fokus und auch die Trainingsbeteiligung ist gut bei uns.“

Wir bedanken uns bei Adam Karpinski für das Gespräch und wünschen ihm und FC Polonia alles Gute für die Zukunft!

Quelle: „www.aufmplatz.net“

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