Entwicklungsprozess braucht Zeit!
Der FC Polonia Bottrop (rot-weiß gestreifte Trikots) ist mit zwei Niederlagen und einem Sieg in die neue Saison gestartet.Bottrop. Im Lichtenhorst hat sich im Sommer einiges getan. Jedoch nicht nur beim A-Ligisten VfR Ebel, sondern auch eine Liga tiefer. Der FC Polonia, in der Gruppe zwei der Kreisliga B beheimatet, geht mit Trainer Adam Karpinski so wie seinem Assistenten und Bruder Daniel in die zweite Saison

Am Lichtenhorst hat sich im Sommer einiges getan. Jedoch nicht nur beim A-Ligisten VfR Ebel, sondern auch eine Liga tiefer. Der FC Polonia, in der Gruppe zwei der Kreisliga B beheimatet, geht mit Trainer Adam Karpinski so wie seinem Assistenten und Bruder Daniel in die zweite Saison. Diese konnten in ihrer bisherigen Amtszeit beim FCP bereits einiges bewerkstelligen, doch der Entwicklungsprozess ist noch längst nicht abgeschlossen.

In der vergangenen Saison startete der neue Trainer mit seiner Arbeit bei Polonia. Ziel damals: Klassenerhalt. Dies ist seinen Kickern mit Rang zehn geglückt. „Wir haben allerdings keine Lust darauf, jedes Jahr gegen den Abstieg anzukämpfen“, so Karpinski. Und so hat sich im Sommer einiges getan, die erste Mannschaft wurde in der Breite, aber auch in der Qualität verstärkt. „Zum Glück steht uns nun ein breiterer Kader zur Verfügung“, freut sich der Trainer über einige Neuzugänge für sein Team. Unter anderem gewann der Klub vom Lichtenhorst mit Radoslaw Jankowski einen echten Hochkaräter hinzu, der beim SV Rhenania in der Landesliga gespielt hat. Er soll mit seiner Erfahrung das Team des B-Ligisten führen und den Verein so in der weiteren sportlichen Entwicklung unterstützen. „Es hat zwar ein wenig gedauert, aber wir haben ihn überzeugen können“, beschreibt Karpinski den bekanntesten Neuzugang.

Auch abseits vom Platz konnten die Gebrüder gemeinsam mit der Vereinsführung bereits für einige Neuerungen sorgen: Ein eigenes Vereinsheim wurde gestellt, die Spieler freuten sich über neue Trainingsanzüge. „Wir sind eine Gemeinschaft“, beschreibt der Trainer das „Wir“-Gefühl im Verein.

Zum Saisonauftakt lief es für den „Aufstiegsfavoriten“ eher verhalten, der 0:5-Auftaktschlappe bei BW Fuhlenbrock folgte ein 2:1-Sieg gegen die Fortuna-Reserve und eine 2:3-Heinniederlage gegen den VfB Bottrop II. „Mit der Rolle des Favoriten wollen wir nichts zu tun haben“, gibt Karpinski ohnehin eine ganz andere Marschroute vor. Würde die Mannschaft am Ende einen Platz im gesicherten Mittelfeld einnehmen, wäre die Zufriedenheit groß. „Wir wollen hier etwas entwickeln, dafür braucht mane ine gewisse Zeit.“

Sebastian Goretzki

Foto: Heinrich Jung

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